Volltreffer! Konsumentinnen und Konsumenten als Zielgruppe
Warum nur diese ständigen Veränderungen?
Landwirtschaftliche Betriebe, die sich auf Direktvermarktung, Buschenschank oder auch Urlaub am Bauernhof spezialisiert haben, richten ihre Angebote typischerweise an Konsumentinnen und Konsumenten. Versuchen sie deshalb alle dieselbe Zielgruppe anzusprechen? Fischen sie gar alle im selben Teich?
Im schlechtesten Fall: Ja. Dann nämlich, wenn die Betriebsführung sich keine Gedanken über ihre Produkte und Dienstleistungen sowie deren Kundennutzen macht, ins Blaue hinein wirbt und hofft, dass schon irgendjemand anbeißen wird.
Im schlechtesten Fall: Ja. Dann nämlich, wenn die Betriebsführung sich keine Gedanken über ihre Produkte und Dienstleistungen sowie deren Kundennutzen macht, ins Blaue hinein wirbt und hofft, dass schon irgendjemand anbeißen wird.
Um den Absatz zu sichern, ist es unabdingbar, die eigene Zielgruppe zu kennen und sich mit ihren Bedürfnissen und Wünschen auseinanderzusetzen. Dabei können folgende Fragen behilflich sein:
- Wem bringen unsere Produkte einen Nutzen? Also, wer greift zu den Produkten, warum und wie oft?
- Welche demografischen Merkmale weisen die Käufer:innen auf (Alter, Geschlecht, Einkommen, Familienstand, Wohnort)?
- Welche Interessen hat die Zielgruppe, welchen Lebensstil?
- Wo bekommen die Kund:innen ihre Informationen her (Internet, Zeitung, Freunde etc.)?
- Was sind sie bereit zu bezahlen?
Mit bestehenden Kund:innen in Kontakt zu treten, zwischen den Zeilen zu lesen oder sie direkt zu befragen, ist von großem Wert. Sie können entscheidende Hinweise geben, um das Sortiment an die Kundenbedürfnisse anzupassen, den Service auszubauen oder auch innovative Ideen zu entwickeln.
Je detaillierter Zielgruppen beleuchtet werden, umso besser: Auch eine Segmentierung in Untergruppen kann Sinn machen. Das kann bedeuten, verschiedene Produkte für verschiedene Kundensegmente anzubieten, basierend auf deren jeweiligen Präferenzen.
Für neue Produkte und Dienstleistungen, bei denen noch keine Erfahrungswerte vorhanden sind, kann es nützlich sein, sich für potenzielle Käuferschichten einen typischen Vertreter auszudenken. Der oder die soll die betreffende Gruppe repräsentiert. Wie könnte eine solche Kundin heißen? Wie sieht sie aus? Wie alt ist sie? Wo wohnt sie? Wie ist das soziale Umfeld? Welchen Beruf hat sie? Welche Interessen, Hobbies und Ziele? Worauf legt sie Wert? Was mag sie überhaupt nicht?
Oft fällt es leichter Produkte für konkrete, wenn auch fiktive Personen zu kreieren, als für abstrakte Kundenschichten. Aber nicht nur die Produktentwicklung geht leichter von der Hand, es wird auch klarer, wie die Preise gestaltet sein dürfen, wie diese potenziellen Käufer:innen am besten durch Werbung angesprochen werden können und auf welchen Wegen die Produkte zu ihnen gelangen.
Je detaillierter Zielgruppen beleuchtet werden, umso besser: Auch eine Segmentierung in Untergruppen kann Sinn machen. Das kann bedeuten, verschiedene Produkte für verschiedene Kundensegmente anzubieten, basierend auf deren jeweiligen Präferenzen.
Für neue Produkte und Dienstleistungen, bei denen noch keine Erfahrungswerte vorhanden sind, kann es nützlich sein, sich für potenzielle Käuferschichten einen typischen Vertreter auszudenken. Der oder die soll die betreffende Gruppe repräsentiert. Wie könnte eine solche Kundin heißen? Wie sieht sie aus? Wie alt ist sie? Wo wohnt sie? Wie ist das soziale Umfeld? Welchen Beruf hat sie? Welche Interessen, Hobbies und Ziele? Worauf legt sie Wert? Was mag sie überhaupt nicht?
Oft fällt es leichter Produkte für konkrete, wenn auch fiktive Personen zu kreieren, als für abstrakte Kundenschichten. Aber nicht nur die Produktentwicklung geht leichter von der Hand, es wird auch klarer, wie die Preise gestaltet sein dürfen, wie diese potenziellen Käufer:innen am besten durch Werbung angesprochen werden können und auf welchen Wegen die Produkte zu ihnen gelangen.
Final lässt sich sagen:
Eine gründliche Zielgruppenanalyse braucht nicht immer teure Marktforschung oder komplizierte Befragungsmethoden. Sie kann trotzdem ein wertvolles Instrument sein, welches den Grundstein für das gesamte Marketing legt. Deshalb gilt für landwirtschaftliche Betriebe, die ihren Absatz sichern und ausbauen wollen: Immer gut zuhören, was die Kund:innen so flüstern - egal, ob sie fiktiv sind oder echt.