Mögliche Infektionsbedingungen für Ährenfusariosen nach Gewittern beachten
Weichweizen befindet sich aktuell vielfach in der Blüte oder ist knapp vor Blühbeginn. Winterdurumweizen ist zum Teil bereits abgeblüht (junge Kornanlagen werden beim Öffnen der Spelzen sichtbar). Blühendes Getreide ist zumeist an den heraushängenden, noch frischen grünen Staubbeuteln erkennbar. Bereits vertrocknete oder abfallende Staubbeutel deuten auf das Blühende hin.
Maisvorfrucht (bzw. Gebiete mit intensivem Maisanbau), besonders bei Pflugverzicht, erhöht das Risiko für Infektionen indem dort die für Infektionen notwendigen Sporen gebildet werden. Für die tatsächliche Infektion ist jedoch maßgeblich die Witterung zum Zeitpunkt der Blüte entscheidend. Infektionen sind erst bei Niederschlägen ab etwa 4 mm und warmen Temperaturen (ab etwa 16°C) möglich. Auch die Sortenanfälligkeit spielt eine Rolle. Als besonders anfällig gilt der Durumweizen.
Das Infektionsrisiko ist umso höher, je mehr negative Faktoren zusammentreffen. An infizierten Pflanzen treten in weiterer Folge rosa bis lachsfarbig verfärbte Ähren auf (sog. Weißährigkeit, siehe Bild).
Durch eine Fungizidbehandlung zwei bis frei Tage vor oder nach einer möglichen Infektion (Niederschläge zum Zeitpunkt der Blüte) kann die Ähre entsprechend geschützt werden. Auf eine gute Benetzung der Ähren sollte unbedingt geachtet werden. Gefördert wird diese beispielsweise durch den Einsatz von Doppelflachstrahldüsen und Netzmitteln. Geeignet sind Azol-Fungizide, wie Caramba, Delaro Forte, Folicur, Joust, Magnello, Mystic 250 EW, Pecari 300 EC oder Prosaro. Am leistungsfähigsten gilt die Kombination der Wirkstoffe Tebuconazol und Prothioconazol.
Maisvorfrucht (bzw. Gebiete mit intensivem Maisanbau), besonders bei Pflugverzicht, erhöht das Risiko für Infektionen indem dort die für Infektionen notwendigen Sporen gebildet werden. Für die tatsächliche Infektion ist jedoch maßgeblich die Witterung zum Zeitpunkt der Blüte entscheidend. Infektionen sind erst bei Niederschlägen ab etwa 4 mm und warmen Temperaturen (ab etwa 16°C) möglich. Auch die Sortenanfälligkeit spielt eine Rolle. Als besonders anfällig gilt der Durumweizen.
Das Infektionsrisiko ist umso höher, je mehr negative Faktoren zusammentreffen. An infizierten Pflanzen treten in weiterer Folge rosa bis lachsfarbig verfärbte Ähren auf (sog. Weißährigkeit, siehe Bild).
Durch eine Fungizidbehandlung zwei bis frei Tage vor oder nach einer möglichen Infektion (Niederschläge zum Zeitpunkt der Blüte) kann die Ähre entsprechend geschützt werden. Auf eine gute Benetzung der Ähren sollte unbedingt geachtet werden. Gefördert wird diese beispielsweise durch den Einsatz von Doppelflachstrahldüsen und Netzmitteln. Geeignet sind Azol-Fungizide, wie Caramba, Delaro Forte, Folicur, Joust, Magnello, Mystic 250 EW, Pecari 300 EC oder Prosaro. Am leistungsfähigsten gilt die Kombination der Wirkstoffe Tebuconazol und Prothioconazol.