Die Kärntner Milchwirtschaft zum Angreifen
Am Pirkerhof in Tigring bei Moosburg wird Landwirtschaft nicht nur gelebt, sondern auch mit großer Begeisterung vermittelt. Mit ihrem Engagement bei „Schule am Bauernhof“ sowie als Seminarbäuerin und Seminarbauer leisten Simone und Florian Jakopitsch wertvolle Bildungsarbeit und schaffen eine wichtige Verbindung zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft.
Zum Hof gehören Milchkühe mit eigener Nachzucht, Hühner, Ziegen, Hunde sowie saisonal Schweine und Masthühner. Besonders wichtig ist der Familie die ganzjährige Kreislaufwirtschaft mit der Natur und den Tieren. Kinder und Jugendliche erhalten hier einen ehrlichen Einblick in die moderne Landwirtschaft. Sie erleben, wie Tiere versorgt werden, wie viel Arbeit hinter regionalen Lebensmitteln steckt und wie eng Landwirtschaft mit Natur und Verantwortung verbunden ist.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Programm „Der Weg vom Gras zur Milch“. Dabei erfahren die Kinder Schritt für Schritt, wie Milch entsteht, welches Futter Kühe benötigen und warum regionale Lebensmittel so wertvoll sind. Statt trockener Theorie stehen praktisches Erleben und aktives Mitmachen im Mittelpunkt.
Dass Bildung am Hof für die Familie einen hohen Stellenwert hat, zeigt auch der Neubau ihres Milchviehstalls: Gemeinsam planten Simone und Florian bereits einen eigenen Seminarraum ein, um Schulklassen und Gruppen optimale Bedingungen für Workshops und Programme bieten zu können.
Zum Hof gehören Milchkühe mit eigener Nachzucht, Hühner, Ziegen, Hunde sowie saisonal Schweine und Masthühner. Besonders wichtig ist der Familie die ganzjährige Kreislaufwirtschaft mit der Natur und den Tieren. Kinder und Jugendliche erhalten hier einen ehrlichen Einblick in die moderne Landwirtschaft. Sie erleben, wie Tiere versorgt werden, wie viel Arbeit hinter regionalen Lebensmitteln steckt und wie eng Landwirtschaft mit Natur und Verantwortung verbunden ist.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Programm „Der Weg vom Gras zur Milch“. Dabei erfahren die Kinder Schritt für Schritt, wie Milch entsteht, welches Futter Kühe benötigen und warum regionale Lebensmittel so wertvoll sind. Statt trockener Theorie stehen praktisches Erleben und aktives Mitmachen im Mittelpunkt.
Dass Bildung am Hof für die Familie einen hohen Stellenwert hat, zeigt auch der Neubau ihres Milchviehstalls: Gemeinsam planten Simone und Florian bereits einen eigenen Seminarraum ein, um Schulklassen und Gruppen optimale Bedingungen für Workshops und Programme bieten zu können.
Passionierte Brückenbauer
Für Simone und Florian Jakopitsch ist die Arbeit mit Kindern weit mehr als ein Zusatzangebot zum Hofalltag – sie ist eine echte Herzensangelegenheit. Im Gespräch erzählen die beiden, warum ihnen diese Arbeit so wichtig ist: „Uns ist es eine Herzensangelegenheit, eine Brücke zwischen der Landwirtschaft und der Gesellschaft – vor allem den Kindern – zu bauen. Viele wissen heute gar nicht mehr, woher die Milch kommt oder wie viel Arbeit in einem Laib Brot steckt.“ Besonders wichtig ist ihnen dabei, ein realistisches Bild der Landwirtschaft zu vermitteln und den Wert von Lebensmitteln wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken: „Wenn ein Kind nach Hause geht und versteht, dass Lebensmittel Mittel zum Leben sind, haben wir unser Ziel erreicht.“ Die Kinder sollen Landwirtschaft nicht nur erklärt bekommen, sondern sie tatsächlich erleben.
„Die Kinder sollen die Erde spüren, die Tiere riechen und selbst Butter schütteln oder Teig kneten. Diese Begeisterung in den Augen der Kinder zu sehen, wenn sie selbst etwas geschafft haben, ist unbezahlbar.“ Gerade diese unmittelbaren Erfahrungen bleiben vielen Kindern lange in Erinnerung, sie verlieren durch eigenes Tun die Berührungsängste und finden so einen neuen Zugang zur Natur.
„Die Kinder sollen die Erde spüren, die Tiere riechen und selbst Butter schütteln oder Teig kneten. Diese Begeisterung in den Augen der Kinder zu sehen, wenn sie selbst etwas geschafft haben, ist unbezahlbar.“ Gerade diese unmittelbaren Erfahrungen bleiben vielen Kindern lange in Erinnerung, sie verlieren durch eigenes Tun die Berührungsängste und finden so einen neuen Zugang zur Natur.
Eine Arbeit, die bereichert
Die Tätigkeit als „Schule am Bauernhof“-Betrieb und als Seminarbäuerin beziehungsweise Seminarbauer bringt nicht nur den Kindern viel, sondern auch den Betrieben selbst. Für Simone ist die Arbeit eine große persönliche Bereicherung: „Man bleibt selbst unglaublich flexibel, weil jede Gruppe anders ist. Außerdem lernt man, das eigene Fachwissen verständlich und einfach zu erklären. Es ist eine sehr erfüllende Aufgabe, bei der ich meine Leidenschaft für die Landwirtschaft und die Freude am Umgang mit Menschen perfekt verbinden kann.“ Auch Florian sieht darin einen großen Mehrwert: „Kinder sind gnadenlos ehrlich – und wenn sie sich am Ende des Tages mit einem strahlenden Lächeln bedanken, gibt mir das unglaublich viel Energie für meine tägliche Arbeit auf dem Hof.“
Unverzichtbares Engagement
Die jüngste Studie der LK Kärnten über das Bild der Landwirtschaft in der Gesellschaft zeigt, dass die jungen Menschen keinen bis wenig Bezug zur Landwirtschaft haben. „Es ist wichtig, den Erwachsenen von morgen heute schon Wissen mitzugeben“, wissen Simone und Florian Jakopitsch. Projekte wie „Schule am Bauernhof“ leisten heute einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft. Die meisten Kinder wachsen ohne direkten Bezug zur Landwirtschaft auf. Lebensmittel kommen scheinbar selbstverständlich aus dem Supermarkt, während Wissen über Produktion, Tierhaltung und Naturkreisläufe zunehmend verloren geht. Genau hier setzt Schule am Bauernhof an.
Die Kärntner „Schule am Bauernhof“-Anbieter und Seminarbäuerinnen und -bauern leisten dabei weit mehr als reine Wissensvermittlung. Sie schaffen Begegnungen, bauen Vertrauen auf und vermitteln Werte wie Nachhaltigkeit, Wertschätzung und Verantwortung. Ihre Arbeit ist deshalb von unschätzbarem Wert. Sie verbindet Landwirtschaft mit Bildung, schafft Verständnis zwischen Produzenten und Konsumenten und prägt die nächste Generation nachhaltig. Gerade in einer Zeit, in der der Bezug zur Natur immer stärker verloren geht, sind solche engagierten Betriebe wichtiger denn je.
Info: Hier geht’s zur Website von Schule am Bauernhof.
Die Kärntner „Schule am Bauernhof“-Anbieter und Seminarbäuerinnen und -bauern leisten dabei weit mehr als reine Wissensvermittlung. Sie schaffen Begegnungen, bauen Vertrauen auf und vermitteln Werte wie Nachhaltigkeit, Wertschätzung und Verantwortung. Ihre Arbeit ist deshalb von unschätzbarem Wert. Sie verbindet Landwirtschaft mit Bildung, schafft Verständnis zwischen Produzenten und Konsumenten und prägt die nächste Generation nachhaltig. Gerade in einer Zeit, in der der Bezug zur Natur immer stärker verloren geht, sind solche engagierten Betriebe wichtiger denn je.
Info: Hier geht’s zur Website von Schule am Bauernhof.