Erdäpfelmarkt angespannt
Im Juni wurden noch Erdäpfel der Ernte 2025 parallel zu frisch geernteten Heurigen aus 2026 in den Supermärkten und bei den Diskontern angeboten. Die Flächenräumung läuft daher entsprechend schleppend. Das führt dazu, dass viele Frühkartoffelanbauer nervös sind und großen Angebotsdruck auf die Aufkäufer ausüben – ein Preisverfall ist die Folge.
Gleichzeitig zeigen sich in den Hauptanbaugebieten des Weinviertels bei den für die Lagerung bestimmten Speiseerdäpfeln schwache bis teilweise sehr schwache Knollenansätze. In NÖ zeigen sich unterschiedliche Bilder. Dort, wo beregnet werden kann, sind die Ansätze nicht ganz so schlecht. Zudem haben viele Sorten nach den Gewittern und Regenfällen Anfang bis Mitte Juni nachgesetzt. Wo Wasser da ist, können diese Ansätze – zumindest teilweise – auch noch zu erntbaren Knollen heranwachsen. Wo nicht beregnet werden kann, wurden und werden sie bei der aktuell herrschenden Hitze und Trockenheit aber nun abgestoßen. Viele Bestände schaffen den Reihenschluss nicht, was bei der Hitze der letzten Wochen noch höhere Temperaturen in den Dämmen bedeutet. Besser sieht es im Waldviertel aus. Dort stehen jedoch überwiegend Stärkekartoffeln und Pflanzkartoffeln und im Vergleich wenig Speisekartoffeln.
Die InteressenGemeinschaft Erdäpfelbau geht daher derzeit nicht von einer großen Ernte in der Haupterntezeit aus, zumal ja auch die Anbauflächen deutlich reduziert wurden (österreichweit minus 10 % bei den Speisekartoffeln). Es ist ausgehend von der aktuellen Situation wahrscheinlich, dass die Erdäpfel am Ende noch knapp werden und die Preise sich zwangsläufig nach oben bewegen müssen. Dies wäre auch dringend nötig, da ein zweites Jahr in Folge mit derart desaströsen Preisen viele Betriebe an den Rand der Existenz bringen würde.
Gleichzeitig zeigen sich in den Hauptanbaugebieten des Weinviertels bei den für die Lagerung bestimmten Speiseerdäpfeln schwache bis teilweise sehr schwache Knollenansätze. In NÖ zeigen sich unterschiedliche Bilder. Dort, wo beregnet werden kann, sind die Ansätze nicht ganz so schlecht. Zudem haben viele Sorten nach den Gewittern und Regenfällen Anfang bis Mitte Juni nachgesetzt. Wo Wasser da ist, können diese Ansätze – zumindest teilweise – auch noch zu erntbaren Knollen heranwachsen. Wo nicht beregnet werden kann, wurden und werden sie bei der aktuell herrschenden Hitze und Trockenheit aber nun abgestoßen. Viele Bestände schaffen den Reihenschluss nicht, was bei der Hitze der letzten Wochen noch höhere Temperaturen in den Dämmen bedeutet. Besser sieht es im Waldviertel aus. Dort stehen jedoch überwiegend Stärkekartoffeln und Pflanzkartoffeln und im Vergleich wenig Speisekartoffeln.
Die InteressenGemeinschaft Erdäpfelbau geht daher derzeit nicht von einer großen Ernte in der Haupterntezeit aus, zumal ja auch die Anbauflächen deutlich reduziert wurden (österreichweit minus 10 % bei den Speisekartoffeln). Es ist ausgehend von der aktuellen Situation wahrscheinlich, dass die Erdäpfel am Ende noch knapp werden und die Preise sich zwangsläufig nach oben bewegen müssen. Dies wäre auch dringend nötig, da ein zweites Jahr in Folge mit derart desaströsen Preisen viele Betriebe an den Rand der Existenz bringen würde.
Folgende Grafik stammt von der Homepage der LK NÖ. Sie kann jederzeit aktuell unter folgendem Link eingesehen werden: https://preise.lko-service.at/produkt/kartoffeln-noe