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Die Weichen für die Ernte 2027 werden jetzt gestellt

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12.08.2026 | von Matthias Kastenhuber, BA

Die Getreideernte 2026 ist großteils abgeschlossen. Dennoch werden bereits jetzt die entscheidenden Weichen für eine erfolgreiche Ernte 2027 gestellt.

Ob der Pflug benötigt wird entscheidet oft die Vorfrucht (c) Kastenhuber.jpg © LK OÖ/ Kastenhuber
Ob der Pflug benötigt wird entscheidet oft die Vorfrucht © LK OÖ/ Kastenhuber
Das Anbaujahr 2026 zeigte sich erneut von seiner trockenen Seite. Hohe Temperaturen und geringe Niederschläge, regional unterschiedlich stark ausgeprägt, verdeutlichten einmal mehr, dass kein Jahr dem anderen gleicht. Aktuell fehlen auf den oberösterreichischen Ackerflächen vielerorts mehr als 200 l/m² Niederschlag. Die trockenen Bedingungen reduzierten zwar den Krankheitsdruck in den Getreidebeständen, gleichzeitig führten Hitze und Wassermangel jedoch zu erheblichem Trockenstress. Regional gingen die Bestände vorzeitig in die Notreife und konnten ihr Ertragspotenzial nicht vollständig ausschöpfen.
 
Trockenperioden werden auch in Oberösterreich zunehmend zu einer Herausforderung im Ackerbau. Um die Bestände widerstandsfähiger gegenüber solchen Extremjahren zu machen, sind bereits im Herbst die richtigen Entscheidungen zu treffen. Neben einer standortangepassten Sortenwahl spielen eine sorgfältige Bodenbearbeitung, der optimale Saatzeitpunkt und die passende Sätechnik ebenso eine entscheidende Rolle wie ein durchdachtes Management der Vorfrucht und ihrer Ernterückstände.
 
Sätechnik zur Getreideaussaat (c) Kastenhuber.jpg © LK OÖ/ Kastenhuber
Sätechnik zur Getreideaussaat © LK OÖ/ Kastenhuber

Nach der Ernte ist vor der Aussaat

Die Planung des Wintergetreideanbaus beginnt nicht erst mit der Bodenbearbeitung oder der Aussaat, sondern bereits bei der Ernte der Vorfrucht. Eine sorgfältige Einstellung des Mähdreschers trägt dazu bei, Druschverluste zu minimieren. Dadurch wird weniger Ausfallgetreide auf der Fläche verteilt, was wiederum den Befallsdruck durch Blattläuse und damit das Risiko virusübertragener Krankheiten im nachfolgenden Wintergetreide reduziert.
 
Besonders bei Getreide als Vorfrucht, beispielsweise Winterweizen vor Wintergerste, sollte das Ausfallgetreide konsequent durch mehrmalige flache Bearbeitung mit Grubber oder Scheibenegge bekämpft werden. Erst danach stellt sich die Frage, ob eine wendende Bodenbearbeitung erforderlich ist oder auf eine reduzierte Bodenbearbeitung gesetzt werden kann.
 
Ob der Pflug zum Einsatz kommt, hängt von mehreren Faktoren ab. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht, vielmehr sollte jede Fläche individuell beurteilt werden.
 
  1. Wasserverfügbarkeit berücksichtigen
Vor allem in trockenen Regionen oder bei anhaltend trockenen Herbstbedingungen sollte der Pflugeinsatz gut überlegt sein. Eine reduzierte Bodenbearbeitung hilft dabei, die Bodenfeuchtigkeit besser zu erhalten und kann damit einen wichtigen Beitrag zur Wasserkonservierung leisten. Wo es Standort und Fruchtfolge zulassen, kann deshalb auf eine wendende Bodenbearbeitung verzichtet werden.
 
  1. Vorfrucht gezielt in die Entscheidung einbeziehen
  • Winterraps und Sojabohne hinterlassen in der Regel eine gute Bodengare. Sind keine Verdichtungen oder Strukturschäden durch schwere Maschinen entstanden, kann auf den Pflug häufig verzichtet werden.
  • Getreide als Vorfrucht ermöglicht ebenfalls eine pfluglose Bewirtschaftung. Voraussetzung ist jedoch eine konsequente Bekämpfung des Ausfallgetreides durch mehrmalige flache Bodenbearbeitung. Zusätzlich sollten mögliche Bodenverdichtungen beurteilt und gegebenenfalls beseitigt werden.
  • Körnermais und Silomais können grundsätzlich ebenfalls ohne Pflug bewirtschaftet werden. Aufgrund der großen Mengen an Ernterückständen steigt jedoch das Risiko für Fusarium in der Folgekultur. Ist keine entsprechende Pflanzenschutzmaßnahme vorgesehen, sollte eine wendende Bodenbearbeitung durchgeführt werden, um die Ernterückstände einzuarbeiten und das Infektionsrisiko zu reduzieren.
 
  1. Den Bodenzustand beurteilen
Auch der allgemeine Zustand des Bodens ist entscheidend. Stimmen pH-Wert, Nährstoffversorgung, Humusgehalt und Bodenstruktur, kann die Bodenbearbeitung häufig reduziert werden. Gleichzeitig sollte die Erosionsgefährdung berücksichtigt werden. Besonders in Hanglagen trägt eine reduzierte Bodenbearbeitung dazu bei, Bodenverluste bei Starkregenereignissen zu verringern.
 
  1. Die Sätechnik mitdenken
Nicht zuletzt bestimmt auch die eingesetzte Sätechnik die Anforderungen an das Saatbett. Ältere Sämaschinen mit Schleppscharen benötigen meist ein feineres und intensiver vorbereitetes Saatbett, da sie mit Ernterückständen und gröberen Bodenstrukturen weniger gut zurechtkommen. Moderne Einfach- oder Doppelscheibenscharsysteme arbeiten hingegen auch unter reduzierter Bodenbearbeitung zuverlässig und kommen mit einem gröberen Saatbett besser zurecht. Die geringsten Anforderungen an die Saatbettbereitung stellen Direktsaat- und Einzelkornsämaschinen. Hier rückt allerdings die Vorfrucht wieder stärker in den Fokus, insbesondere hinsichtlich des Fusariumrisikos bei hohen Mengen an Ernterückständen.
 

Sortenauswahl für den Herbst 2026

Wintergerste
Die Wintergerstenzüchtung hat in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Vor allem Gersten-Gelbverzwergungsvirus resistente Sorten erreichen heute ein deutlich höheres Ertragsniveau und stellen eine interessante Option für den Anbau dar.
Die Aussaat sollte nicht vor Mitte September erfolgen und je nach Standort bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Um üppige Herbstbestände zu vermeiden, sind ein angepasster Saattermin – idealerweise Ende September bis Anfang Oktober – sowie eine zurückhaltende bis ausbleibende Herbstdüngung entscheidend. Dadurch sinkt das Risiko für Blattlausbefall, das Gersten-Gelbverzwergungsvirus sowie Krankheiten wie Mehltau, Netzflecken und Rost.
Mehrjährige Landessortenversuche zeigen, dass mehrzeilige Wintergerstensorten bei vergleichbarer Qualität meist höhere Erträge liefern als zweizeilige Sorten. Bei hoher Wirtschaftsdüngerversorgung können zweizeilige Sorten ihre Qualitätsvorteile besser ausspielen, während mehrzeilige Sorten insbesondere bei geringerem Stickstoffniveau mit ihrer Ertragsleistung überzeugen.
 
Zweizeilige Sorten
Bei zweizeiligen Wintergerstensorten sind Saatstärken von etwa 260 bis maximal 340 keimfähigen Körnern je m² ausreichend. Zuschläge von 5 bis 10 % sollten nur unter ungünstigen Bedingungen, wie später Saat, schweren Böden, grobem Saatbett oder in höheren Lagen, erfolgen. Ziel ist ein Bestand von 700 bis 1.000 Ähren je m² zur Ernte. Dieses Bestandesziel kann auch bei einer Aussaat Anfang Oktober mit rund 300 Körnern je m² erreicht werden.
Die nachfolgende Aufzählung stellt lediglich eine Auswahl dar. Umfassende Informationen bieten die Beschreibende Sortenliste der AGES sowie die Landessortenversuche der Landwirtschaftskammer OÖ.
  • Amalia (2025): mittlere Wuchshöhe, Gersten-Gelbverzwergungsvirus Resistent, gute Ertragsleistung.
  • Gerda (2025): mittlere Wuchshöhe, spätere Abreife, ertragsstärkste zweizeilige Sorte im Landessortenversuch Bad Wimsbach.
  • Goldmarie (2022): gute Qualitätseigenschaften, gesunde Sorte mit guter Ertragsleistung.
  • Arthene (2022): geringe Neigung zu Halm- und Ährenknicken, ertragsstärkste zweizeilige Sorte in den AGES-Versuchen im oberösterreichischen Alpenvorland.
  • Eufemia (2022): niedrige Wuchshöhe, geringe Lagerneigung, gute Erträge in den Landessortenversuchen in Bad Wimsbach.

 Mehrzeilige Sorten
Bei mehrzeiligen Wintergerstensorten werden Saatstärken von 220 bis 300 keimfähigen Körnern/m² empfohlen. Ziel wäre etwa 500 bis 650 Ähren je m². Der Ertrag wird bei den mehrzeiligen Gersten vorrangig über die Kornzahl pro Ähre und dem TKG beeinflusst. Überzogene Saatstärken haben oftmals viele Schmachtkörner, schlechtes TKG und natürlich entsprechende Lagergefahr. Das bestätigen auch die Versuche der Landwirtschaftskammer. Optimal geführte mehrzeilige Sorten erreichen höhere Erträge als zweizeilige Sorten. Besonders die neuen Sorten übertreffen ihre Vorgänger bei Ertrag und Pflanzengesundheit.
  • Alice (2025): Gersten-Gelbverzwergungsvirus Resistent, sehr wuchshoch, sehr ertragsstark im Feuchtgebiet, Ertragssieger im LSV Bad Wimsbach
  • KWS Joris (2025): gute bis sehr gute Erträge
  • Julia (2021): hohe Kornerträge in Trocken- und Feuchtgebiet, gute Krankheitstoleranz
  • RGT Alessia (2024):  Gersten-Gelbverzwergungsvirus Resistent, gute Sorte in allen LAndessortenversuchen, hohe Anfälligkeit bei Zwergrost, hoher Kornertrag bei mittlerem Hektolitergewicht

Auch diese Sorten sind nur eine Auswahl, aktuelle Ernteergebnisse liefern die Landessortenversuche, sowie die beschreibende Sortenliste der AGES.
Roggen
Roggen gilt als die winterhärteste Getreideart und übersteht Temperaturen von bis zu –25 °C. Im Gegensatz zu den übrigen Wintergetreidearten ist Roggen ein Fremdbefruchter. Dadurch profitieren Hybridsorten von einem deutlichen Ertragsvorteil gegenüber Populationssorten. Sie zeichnen sich in der Regel durch eine geringere Wuchshöhe, eine etwas spätere Abreife sowie eine höhere Kornzahl je Ähre und eine bessere Kornfüllung aus.
Für Hybridroggen werden Saatstärken von etwa 250 keimfähigen Körnern je m² empfohlen, während bei Populationssorten 270 bis 300 Körner je m² anzustreben sind. Je nach Region liegt der optimale Aussaatzeitraum zwischen Mitte September und Mitte Oktober.
Für viehhaltende Betriebe kann zudem der Anbau von Grünschnittroggen eine interessante Option sein. Mit einer Saatstärke von 350 bis 450 Körnern je m² entwickelt er sich rasch und erreicht je nach Witterung bereits Ende April bis Anfang Mai die Schnittreife. Das Erntegut eignet sich hervorragend zur Silierung.

Populationsroggen
Mehrjährige Sortenversuche der AGES zeigen, dass SU Bebop (2023), Dankowskie Turkus (2018), Dukato (2009), Amilo (1996) und Elias (2013) zu den ertragsstärksten Roggensorten zählen. Bei den Populationssorten zeichnen sich insbesondere Dankowskie Turkus, Dukato und SU Bebop durch ihre geringe Wuchshöhe aus, wodurch sie eine vergleichsweise niedrige Lagerneigung aufweisen.

Hybridroggen
Hybridroggensorten sind sowohl hinsichtlich der Ertragsleistung als auch der Kulturführung den Populationssorten in der Regel überlegen. Sie überzeugen durch geringere Wuchshöhen, eine bessere Pflanzengesundheit und ein höheres Ertragspotenzial. Zuchtbedingt ist bei Hybridsorten jedoch kein Nachbau des Ernteguts möglich. Für eine optimale Bestandesetablierung sollte die Aussaatmenge unbedingt anhand des Tausendkorngewichts und der angestrebten Körnerzahl je Quadratmeter für die jeweilige Sorte berechnet werden. Andernfalls kann es zu deutlichen Abweichungen von der gewünschten Saatstärke kommen.
  • KWS Fidalgor (2024): hohe Erträge, etwas geringere Wuchshöhe
  • KWS TAYO (2018): liefert Höchsterträge, mittlere Wuchshöhe, wenig anfällig für Mutterkorn, sehr gesund
  • KWS Emphor (2022): im mehrjährigen Ertragsvergleich an zweiter Stelle, kurze Wuchshöhe
  • KWS Pulsor (2021): ertragsstarke kurzstrohige Sorte, im Vergleich etwas niedrigeres Hektolitergewicht
  • KWS Detektor (2021): gute Erträge bei mittlerer Wuchshöhe, etwas anfälliger bei Mehltau und Braunrost
Triticale
Triticale überzeugt durch ihr hohes Ertragspotenzial und spielt insbesondere auf viehstarken Betrieben mit Wirtschaftsdüngereinsatz eine wichtige Rolle. Neben der klassischen Nutzung als Futtergetreide gewinnt sie auch als Ganzpflanzensilage für die Rinderfütterung zunehmend an Bedeutung. Bei reduzierten Saatstärken eignet sich Triticale zudem gut als Deckfrucht für Kleegras oder andere Futtergrasmischungen.
Die meisten Triticalesorten zeichnen sich durch eine gute Pflanzengesundheit aus. Dennoch sollten enge Triticalefruchtfolgen vermieden werden, da sich Krankheiten wie Schwarzbeinigkeit in der Fruchtfolge vermehren können.
Je nach Saattermin und Sorte sind 220 bis 250 keimfähige Körner je m² ausreichend. Originalsaatgut ist aufgrund der fachgerechten Beizung gegenüber Nachbausaatgut zu bevorzugen. Die Beizung schützt unter anderem vor Schneeschimmel, der neben strengen Frösten zu den häufigsten Ursachen für Auswinterungsschäden zählt. Zudem weist Nachbausaatgut häufig Nachteile hinsichtlich Keimfähigkeit und Bestandesgleichmäßigkeit auf.
Die Triticalezüchtung entwickelt sich derzeit sehr dynamisch. Zahlreiche neue, ertragsstarke Sorten werden in den kommenden Jahren zugelassen und erweitern das Sortenspektrum. Dadurch dürfte Triticale insbesondere als Futtergetreide künftig wieder an Bedeutung gewinnen.
Anbei eine Auswahl der aktuellen Triticalesorten:
  • Promiso (2025): sehr ertragsstark, auswuchs- und fusariumgefährdet
  • Requin (2025): gleich Ertragsstark, geringere auswuchs- und fusariumanfälligkeit
  • Bicross (2024): höherer Wuchs und dadurch erhöhte Lageranfälligkeit, frühreife Sorte, für den Frühjahrsanbau geeignet
  • Tribello (2024): ebenfalls hoher Wuchs und Lageranfälligkeit, mittelfrühe Sorte
  • RGT Tamac (2022): mittlere Wuchshöhe, erhöhte Auswuchsgefahr, anfällig bei Mehltau, mittelfrühe Sorte, für den Frühjahrsanbau geeignet
Winterweizen
Winterweizen zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität hinsichtlich Saattermin und Aussaatbedingungen aus. Je nach Witterung und Standort sind sowohl frühe Aussaaten Anfang Oktober als auch Spätsaaten bis Mitte November möglich. Entscheidend ist dabei die Anpassung der Saatstärke an den Saatzeitpunkt. Während Anfang Oktober etwa 220 keimfähige Körner je m² ausreichen, sollten Ende Oktober rund 300 Körner je m² und Mitte November etwa 350 Körner je m² ausgesät werden.
Ebenso wichtig ist eine an den Bestandeszustand angepasste Andüngung im Frühjahr. Gut entwickelte Bestände benötigen in der Regel eine geringere Startgabe, während spät gesäte oder schwach entwickelte Bestände von einer stärkeren Andüngung profitieren.
Im Vergleich zur Wintergerste reagiert Winterweizen deutlich robuster auf schwierige Bodenverhältnisse. Das bekannte Sprichwort „Baust mi ins Lacki, füll i das Sacki“ bringt diese Eigenschaft treffend auf den Punkt: Selbst bei feuchten oder weniger günstigen Saatbedingungen lässt sich Winterweizen häufig noch erfolgreich etablieren.

Futterweizen
  • KWS KEITUM: Futter- bzw. Brauweizen. Mittelspät und sehr blatt- sowie ährengesund. 2024 in den Versuchen der LK OÖ mit 107 % Relativertrag, 2025 im OÖ-Vergleich auf Platz 2 mit 106 % Relativertrag.
  • LG Mondial (2023): Futterweizen, geringe Krankheitsanfälligkeit, 2026 leicht überdurchschnittliche Erträge im Landessortenversuch Wilhering
  • Chevignon: sehr Ertragsstarke Sorte, bei allen Landessortenversuchen, Ertragssieger beim LSV Hargelsberg

Mahlweizen
  • LG Optimist: seit 2025 in den LK-Versuchen, auch 2026 ertragsstark, gesunde und mittelspäte Sorte
  • Ernestus (2022): stabile Sorte im mittleren Ertragsniveau, überzeugte in den Landessortenversuchen 2026
  • California (2022): seit 2024 in den Sortenversuchen, Kolbenweizen mit guten Erträgen
  • Hoku (2025): 2026 erstmals in den Landessortenversuchen, neue Sorte mit guten Erträgen
  • TIBERIUS (2017): Tiberius erreicht auch im Jahr 2026 wieder stabile Erträge. Tiberius ist stark gegen Mehltau und Gelbrost, aber sehr Braunrost gefährdet, stark beim HL-Gewicht

Qualitätsweizen
Für den Vertragsanbau oder die Teilnahme an Markenprogrammen können Qualitätsweizensorten eine interessante Alternative sein. Entscheidend für den Anbauerfolg ist dabei die Wahl gesunder Sorten mit einer guten Widerstandsfähigkeit gegenüber der wirtschaftlich bedeutendsten Blattkrankheit, Septoria tritici. Im Landessortenversuch in Hargelsberg überzeugte beispielsweise die Sorte Monaco sowohl mit hohen Proteingehalten als auch mit einer guten Ertragsleistung.
 
Die angeführten Sorten stellen lediglich eine Auswahl dar. Detaillierte Informationen bieten die Landessortenversuche der Landwirtschaftskammer OÖ sowie die Beschreibende Sortenliste der AGES.

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  • Versuchsportal der LK
  • Beschreibende Sortenliste der AGES
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