Bekämpfung des Götterbaums
Im ersten Jahr kann man die Jungpflanzen des Götterbaums (Ailanthus altissima) noch händisch mit der Wurzel ausreißen oder ausgraben und aus der Fläche bringen. Wir empfehlen, Schutzhandschuhe zu tragen, da Rinde und Blätter allergische Hautreizungen hervorrufen können.
Wird das Bäumchen gehäckselt oder gemäht, treibt es im Folgejahr vermehrt aus (Stockausschläge) und verbreitet sich zusätzlich über unterirdische Ausläufer (Wurzelbruten). Eine Entfernung wird dann sehr schwierig und aufwändig.
Auch nach einer Beweidung bleiben die Götterbäume auf den Flächen übrig. Weidetiere haben ein sogenanntes selektives Fressverhalten. Sie meiden die schwach-giftigen Götterbäume und fressen alles Genießbare drum herum.
Auch nach einer Beweidung bleiben die Götterbäume auf den Flächen übrig. Weidetiere haben ein sogenanntes selektives Fressverhalten. Sie meiden die schwach-giftigen Götterbäume und fressen alles Genießbare drum herum.
Invasiver Neophyt
Der Götterbaum (Ailanthus altissima), auch Stinkesche oder Ghettopalme genannt, ist ein äußerst invasiver Neophyt. Er ist bei uns gebietsfremd und wurde vom Menschen bewusst als anspruchsloser Park- und Heckenbaum nach Europa eingeschleppt. Deshalb gibt es hier keine natürlichen Gegenspieler, die diese Pflanze fressen.
Eigentlich ist der Götterbaum schön anzuschauen und im städtischen Raum aufgrund seiner hohen Trockentoleranz und Streusalzverträglichkeit ein robuster Schattenspender, der mit den sich verändernden Klimabedingungen gut zurechtkommt. Auch das Holz wäre als Werk- und Brennstoff verwendbar.
Wo die Samen vom Wind hingetragen werden, keimt er mittlerweile überall im pannonischen Raum in Gehsteigritzen und Mauerspalten, entlang von Bahngleisen, auf Ackerbrachen und auf Trockenrasenflächen sowie an lichten Stellen im Wald. Durch sein rasches Wachstum nimmt er den Standraum für sich ein und verdrängt heimischen Arten.
An Straßenböschungen, wo sich Götterbaum etabliert hat, verbreitet er sich bereits über Samen aber auch über Wurzelbrut und nimmt die umgebenden Flächen für sich ein.
Um die Ausbreitung des Götterbaums hintanzuhalten ist rasches Handeln erforderlich.
Eigentlich ist der Götterbaum schön anzuschauen und im städtischen Raum aufgrund seiner hohen Trockentoleranz und Streusalzverträglichkeit ein robuster Schattenspender, der mit den sich verändernden Klimabedingungen gut zurechtkommt. Auch das Holz wäre als Werk- und Brennstoff verwendbar.
Wo die Samen vom Wind hingetragen werden, keimt er mittlerweile überall im pannonischen Raum in Gehsteigritzen und Mauerspalten, entlang von Bahngleisen, auf Ackerbrachen und auf Trockenrasenflächen sowie an lichten Stellen im Wald. Durch sein rasches Wachstum nimmt er den Standraum für sich ein und verdrängt heimischen Arten.
An Straßenböschungen, wo sich Götterbaum etabliert hat, verbreitet er sich bereits über Samen aber auch über Wurzelbrut und nimmt die umgebenden Flächen für sich ein.
Um die Ausbreitung des Götterbaums hintanzuhalten ist rasches Handeln erforderlich.
Ein Rückschnitt oberirdischer Pflanzenteile oder ausgewachsener Bäume reduziert das Wachstum nicht. Er regt den Stockausschlag und die Entwicklung von Wurzelbrut an.
Effektive Götterbaumbekämpfung
Handschuhe tragen! Rinde und Blätter können allergische Hautreizungen hervorrufen.
- Junge Keimlinge aus Samenzuflug frühzeitig mit der Wurzel ausreißen!
- Wurzelbrut vorsichtig ausreißen oder ausgraben, sodass möglichst viel von der Wurzel entfernt wird.
- Ausgewachsene Götterbäume:
- Mechanisch
- Ringeln oder
- mit Wurzelstock entfernen. Im Anschluss muss noch jahrelang die Wurzelbrut konsequent entnommen werden.
- Chemisch: fachkundige Einzelbaumbehandlung im Spätsommer mit zulässigen Herbiziden laut Pflanzenschutzmittelregister (Bohrlöcher oder Schnittstelle)
- Inokulation (Beimpfung) mit biologischem Präparat (Ailanthex)
- Mechanisch
Kontrolle in den Folgejahren
Nach gründlicher Entfernung der Götterbäume beobachten sie die Entwicklung in den kommenden Jahren genau. Wiederkehrende Austriebe und stetiger Samenzuflug erfordern laufende Kontrolle der Fläche.
UDB Sammelzentren:
- Deponie Nord, Kompostplatz Am Föllig 3, 7051 Großhöflein
- Hochäcker 2, 7122 Gols
- Industriegelände 8, 7561 Heiligenkreuz
- Sammelzentrum, Rottwiese 65, 7350 Oberpullendorf
Kontakt
-
DI Claudia Winkovitsch
Esterházystraße 15
7000 Eisenstadt
claudia.winkovitsch@lk-bgld.at
T 02682/702-604
F 02682/702-690