Aktueller Kommentar aus der Landwirtschaft
Liebe Bäuerinnen und Bauern, sehr geehrte Leserinnen und Leser,
Der Jahresbeginn steht im Zeichen großer Unruhe in der europäischen Landwirtschaft. In vielen Ländern – und auch bei uns – gehen Bäuerinnen und Bauern auf die Straße. Diese Demonstrationen sind kein Selbstzweck, sondern ein deutliches Signal: So wie derzeit die EU Agrarpolitik macht, kann es nicht weitergehen.
Unsere Betriebe stehen unter massivem Druck. Steigende Kosten, schlechte Preise, immer neue Auflagen, fehlende Planungssicherheit und eine oft mangelnde Wertschätzung für unsere Arbeit bringen viele an ihre
Grenzen. Gleichzeitig erwarten Politik und Gesellschaft hohe Standards bei Umwelt-, Tier- und Klimaschutz.
Diese Ziele unterstützen wir – aber sie müssen praxistauglich, fair abgegolten und für unsere Familienbetriebe wirtschaftlich tragbar sein. Besonders kritisch sehen wir in diesem Zusammenhang
das geplante Mercosur-Abkommen. Während unsere Bäuerinnen und Bauern strengste Produktionsauflagen erfüllen müssen, sollen Agrarprodukte aus Drittstaaten mit deutlich niedrigeren Standards leichter
auf den europäischen Markt gelangen. Das ist weder fair noch konsequent. Wer hohe Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Versorgung will, darf unsere Landwirtschaft nicht durch ungleiche Wettbewerbsbedingungen
schwächen.
Die Proteste machen deutlich: Wir brauchen weniger Bürokratie, mehr Hausverstand und eine Agrarpolitik, die unsere bäuerlichen Betriebe stärkt statt sie auszubremsen. Als Landwirtschaftskammer Burgenland setzen wir uns mit Nachdruck dafür ein, dass die Anliegen unserer Mitglieder gehört werden – in Wien ebenso wie in Brüssel.
Lassen Sie uns gemeinsam geschlossen auftreten, sachlich argumentieren und klar einfordern, was wir brauchen: faire Preise, verlässliche Rahmenbedingungen und Respekt für die tägliche Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern.
Ihr Nikolaus Berlakovich
P.S.: Bleiben Sie unter www.lk-bgld.at oder auf facebook.com/lk.burgenland auf dem Laufenden.
Unsere Betriebe stehen unter massivem Druck. Steigende Kosten, schlechte Preise, immer neue Auflagen, fehlende Planungssicherheit und eine oft mangelnde Wertschätzung für unsere Arbeit bringen viele an ihre
Grenzen. Gleichzeitig erwarten Politik und Gesellschaft hohe Standards bei Umwelt-, Tier- und Klimaschutz.
Diese Ziele unterstützen wir – aber sie müssen praxistauglich, fair abgegolten und für unsere Familienbetriebe wirtschaftlich tragbar sein. Besonders kritisch sehen wir in diesem Zusammenhang
das geplante Mercosur-Abkommen. Während unsere Bäuerinnen und Bauern strengste Produktionsauflagen erfüllen müssen, sollen Agrarprodukte aus Drittstaaten mit deutlich niedrigeren Standards leichter
auf den europäischen Markt gelangen. Das ist weder fair noch konsequent. Wer hohe Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Versorgung will, darf unsere Landwirtschaft nicht durch ungleiche Wettbewerbsbedingungen
schwächen.
Die Proteste machen deutlich: Wir brauchen weniger Bürokratie, mehr Hausverstand und eine Agrarpolitik, die unsere bäuerlichen Betriebe stärkt statt sie auszubremsen. Als Landwirtschaftskammer Burgenland setzen wir uns mit Nachdruck dafür ein, dass die Anliegen unserer Mitglieder gehört werden – in Wien ebenso wie in Brüssel.
Lassen Sie uns gemeinsam geschlossen auftreten, sachlich argumentieren und klar einfordern, was wir brauchen: faire Preise, verlässliche Rahmenbedingungen und Respekt für die tägliche Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern.
Ihr Nikolaus Berlakovich
P.S.: Bleiben Sie unter www.lk-bgld.at oder auf facebook.com/lk.burgenland auf dem Laufenden.