Wie können wir anders in unserer Familie miteinander reden? Imago Teil 5 – Auftanken in Beziehungen
Wir führen in unseren Familien unterschiedliche Gespräche:
(Anmerkung: Die folgenden Beispiele stellen häufige Situationen im Beratungsalltag dar. Sie sollen keinesfalls eine geschlechtertypische Zuschreibung darstellen.)
Quelle: www.brehmsimago.eu
- mit unserem Mann/ mit unserer Frau
- mit unseren Eltern
- mit unseren Kindern, die z.T. schon erwachsen sind.
(Anmerkung: Die folgenden Beispiele stellen häufige Situationen im Beratungsalltag dar. Sie sollen keinesfalls eine geschlechtertypische Zuschreibung darstellen.)
- Sie wollen Ihren Partner/ Ihre Partnerin, Ihre Eltern oder Ihre (erwachsenen) Kinder bitten, etwas an ihrem bisherigen Verhalten zu verändern.
- Ihr Gegenüber lässt Sie vielleicht gar nicht ausreden, weil es vielleicht zu wissen glaubt, was Sie sagen wollen und antwortet schon.
- Sie haben nicht das Gefühl verstanden worden zu sein.
Quelle: www.brehmsimago.eu
„Teil 1 – Die vier Ebenen der Wertschätzung“
„Teil 2 – Die vier Schritte des Imago-Dialogs“
„Teil 3 – Die Bitte um Verhaltensveränderung“ und
„Teil 4 - Macht in Beziehungen konstruktiv einsetzen“
dieser Artikelserie sind schon im Mitteilungsblatt der Bgld. Landwirtschaftskammer erschienen und können unter www.bgld.lko.at (Lebensqualität Bauernhof Burgenland) Lebensqualität Bauernhof Burgenland | Landwirtschaftskammer Burgenland nachgelesen werden.
In Beziehungen zu leben kann wunderschön sein – und auch sehr anstrengend. Es ist daher gut, unterschiedliche „Tankstellen“ für das eigene Leben und die Beziehung zu kennen z.B.
„Teil 2 – Die vier Schritte des Imago-Dialogs“
„Teil 3 – Die Bitte um Verhaltensveränderung“ und
„Teil 4 - Macht in Beziehungen konstruktiv einsetzen“
dieser Artikelserie sind schon im Mitteilungsblatt der Bgld. Landwirtschaftskammer erschienen und können unter www.bgld.lko.at (Lebensqualität Bauernhof Burgenland) Lebensqualität Bauernhof Burgenland | Landwirtschaftskammer Burgenland nachgelesen werden.
In Beziehungen zu leben kann wunderschön sein – und auch sehr anstrengend. Es ist daher gut, unterschiedliche „Tankstellen“ für das eigene Leben und die Beziehung zu kennen z.B.
- Dankbarkeit und Wertschätzung
- Atempausen und Zuhören
- Berührungen
Dankbarkeit und Wertschätzung
Wir können jeden Tag mit einer bewussten Ausrichtung auf das Positive in unserem Leben starten und beenden.
Wir können ausprobieren, schon in der Früh beim Erwachen daran zu denken, wofür wir an diesem kommenden Tag dankbar sein können.
z.B.
Vielleicht fällt uns spontan etwas ein, vielleicht hilft der Vergleich mit Menschen, denen es schlechter geht als uns, dankbar zu sein für das, was uns zur Verfügung steht.
Wenn wir mit dieser Ausrichtung den Tag beginnen, wird es uns vielleicht leichter fallen, im Laufe des Tages auch andere Dinge zu entdecken, für die wir dankbar sind.
Das ist keine Garantie, dass nicht auch unangenehme Dinge im Laufe des Tages auftauchen können. Vielleicht hilft uns die davor geübte Dankbarkeit, diese unangenehmen Dinge in der passenden Relation zum gesamten Leben einzuordnen z.B.: „Ja, das ist unangenehm und ich muss mich damit beschäftigen. Aber insgesamt betrifft es nur einen kleineren Teil meines Lebens, der größere Teil ist immer noch sehr lebenswert.“
Ohne die zuvor geübte Dankbarkeit besteht die Gefahr, dass unser Gehirn bei Schwierigkeiten sofort in den Überlebensmodus schaltet (z.B. „Schildkröte“ und „Hagelsturm“ – siehe Teil 1). Dabei wird unser Reptiliengehirn aktiviert, das nur vereinfachte Überlebensmuster kennt. Unsere hochentwickelten Gehirnareale werden dabei aber Großteils deaktiviert. Dadurch besteht die Gefahr, dass wir uns in Konflikte verstricken ohne Auswege zu finden.
Eine Möglichkeit der praktischen Übung der Dankbarkeit in Beziehungen sind die vier Ebenen der Wertschätzung (siehe Teil 1). Dabei erzählen wir unserem Gegenüber konkret, was wir an ihr/ihm wertschätzen (und wenn wir uns bemühen, finden wir auch in Momenten des größten Konfliktes zumindest eine Kleinigkeit, die wir an unserem Gegenüber wertschätzen können):
Diese Wertschätzungen können wir unserem Gegenüber jederzeit schenken. Besonders wichtig sind sie, bevor wir schwierige Dinge mit unserer Partnerin/unserem Partner, unseren Eltern, unseren Kindern oder unseren Geschwistern besprechen wollen.
Wir können uns auch vornehmen, am Abend vor dem Einschlafen bewusst daran zu denken, wofür wir an diesem Tag dankbar sein konnten.
Wir können ausprobieren, schon in der Früh beim Erwachen daran zu denken, wofür wir an diesem kommenden Tag dankbar sein können.
z.B.
- materielle Dinge
- Fachwissen, Erfahrungen, Dinge, die wir lernen konnten und die wichtig für uns sind
- Beziehungen
- das Leben in einem sicheren Land mit einem Sozial- und Gesundheitssystem
- etc.
Vielleicht fällt uns spontan etwas ein, vielleicht hilft der Vergleich mit Menschen, denen es schlechter geht als uns, dankbar zu sein für das, was uns zur Verfügung steht.
Wenn wir mit dieser Ausrichtung den Tag beginnen, wird es uns vielleicht leichter fallen, im Laufe des Tages auch andere Dinge zu entdecken, für die wir dankbar sind.
Das ist keine Garantie, dass nicht auch unangenehme Dinge im Laufe des Tages auftauchen können. Vielleicht hilft uns die davor geübte Dankbarkeit, diese unangenehmen Dinge in der passenden Relation zum gesamten Leben einzuordnen z.B.: „Ja, das ist unangenehm und ich muss mich damit beschäftigen. Aber insgesamt betrifft es nur einen kleineren Teil meines Lebens, der größere Teil ist immer noch sehr lebenswert.“
Ohne die zuvor geübte Dankbarkeit besteht die Gefahr, dass unser Gehirn bei Schwierigkeiten sofort in den Überlebensmodus schaltet (z.B. „Schildkröte“ und „Hagelsturm“ – siehe Teil 1). Dabei wird unser Reptiliengehirn aktiviert, das nur vereinfachte Überlebensmuster kennt. Unsere hochentwickelten Gehirnareale werden dabei aber Großteils deaktiviert. Dadurch besteht die Gefahr, dass wir uns in Konflikte verstricken ohne Auswege zu finden.
Eine Möglichkeit der praktischen Übung der Dankbarkeit in Beziehungen sind die vier Ebenen der Wertschätzung (siehe Teil 1). Dabei erzählen wir unserem Gegenüber konkret, was wir an ihr/ihm wertschätzen (und wenn wir uns bemühen, finden wir auch in Momenten des größten Konfliktes zumindest eine Kleinigkeit, die wir an unserem Gegenüber wertschätzen können):
- Welche konkreten Verhaltensweisen schätzen wir an unserem Gegenüber?
- Welche Eigenschaften unseres Gegenübers schätzen wir besonders, wenn sie/er dieses Verhalten zeigt?
- Was bedeutet es für uns, wenn wir unser Gegenüber mit diesen Eigenschaften erleben?
- Wie fühlen wir uns in solchen Momenten insgesamt?
Diese Wertschätzungen können wir unserem Gegenüber jederzeit schenken. Besonders wichtig sind sie, bevor wir schwierige Dinge mit unserer Partnerin/unserem Partner, unseren Eltern, unseren Kindern oder unseren Geschwistern besprechen wollen.
Wir können uns auch vornehmen, am Abend vor dem Einschlafen bewusst daran zu denken, wofür wir an diesem Tag dankbar sein konnten.
Atempausen und Zuhören
Wir leben oftmals in einer hektischen Zeit und haben das Gefühl zu wenig Zeit zu haben. Gerade dann können wir Folgendes ausprobieren: Wenn wir vor lauter Aufgaben nicht wissen, wo wir anfangen sollen, kann es günstig sein, bewusst innezuhalten und z.B. sich in die Sonne stellen oder ruhig auf einen Sessel setzen, ev. die Augen zu schließen, bewusst den Boden unter den Füßen zu spüren und z.B. fünf tiefe Atemzüge zu nehmen.
Dadurch können wir uns vielleicht besser auf die wesentlichen Dinge konzentrieren.
In der Beziehung hören wir oft nur mit einem halben Ohr zu, wenn uns unser Gegenüber etwas erzählt. Wir denken oft schon nach einem halben Satz, dass wir schon wissen, was noch kommen wird und bereiten in unserem Kopf vielleicht schon eine Antwort vor. Dadurch besteht aber die Gefahr, dass wir Wichtiges nicht hören und es zu Missverständnissen kommt. Dann vergeuden wir oft viel Zeit mit nutzlosen Streitereien, die uns keinen Schritt weiterbringen, sondern oftmals die Beziehung nur weiter beschädigen.
Es kann daher auch in Momenten, wo wir wenig Zeit haben, sehr zeiteffizient sein, genau zuzuhören. Eine Möglichkeit dies zu praktizieren, ist der Imago-Dialog (siehe Teil 2).
Dabei laden wir unser Gegenüber ein, uns ihre/seine Sichtweise zu erzählen. Wir hören dabei bewusst zu und zeigen dies, indem wir das Gehörte ohne eigene Interpretation wiederholen.
Wir begeben uns als Besucherin/ Besucher in die Welt unseres Gegenübers und versuchen deren/dessen Sichtweise kennen zulernen und deren/dessen Reaktionen aus der Sicht des Gegenübers zu verstehen und gelten zu lassen. Wir können auch versuchen uns in die andere Person einzufühlen – wie es ihr gerade geht.
Verstehen heißt nicht einverstanden sein zu müssen. Wir können weiterhin unsere Sichtweise behalten und unser Gegenüber einladen, in unsere Welt zu Besuch zu kommen.
Auch den Imago Dialog können wir mit Unterstützung durch die Imago-Therapie- und Beratung üben.
Dadurch können wir uns vielleicht besser auf die wesentlichen Dinge konzentrieren.
In der Beziehung hören wir oft nur mit einem halben Ohr zu, wenn uns unser Gegenüber etwas erzählt. Wir denken oft schon nach einem halben Satz, dass wir schon wissen, was noch kommen wird und bereiten in unserem Kopf vielleicht schon eine Antwort vor. Dadurch besteht aber die Gefahr, dass wir Wichtiges nicht hören und es zu Missverständnissen kommt. Dann vergeuden wir oft viel Zeit mit nutzlosen Streitereien, die uns keinen Schritt weiterbringen, sondern oftmals die Beziehung nur weiter beschädigen.
Es kann daher auch in Momenten, wo wir wenig Zeit haben, sehr zeiteffizient sein, genau zuzuhören. Eine Möglichkeit dies zu praktizieren, ist der Imago-Dialog (siehe Teil 2).
Dabei laden wir unser Gegenüber ein, uns ihre/seine Sichtweise zu erzählen. Wir hören dabei bewusst zu und zeigen dies, indem wir das Gehörte ohne eigene Interpretation wiederholen.
Wir begeben uns als Besucherin/ Besucher in die Welt unseres Gegenübers und versuchen deren/dessen Sichtweise kennen zulernen und deren/dessen Reaktionen aus der Sicht des Gegenübers zu verstehen und gelten zu lassen. Wir können auch versuchen uns in die andere Person einzufühlen – wie es ihr gerade geht.
Verstehen heißt nicht einverstanden sein zu müssen. Wir können weiterhin unsere Sichtweise behalten und unser Gegenüber einladen, in unsere Welt zu Besuch zu kommen.
Auch den Imago Dialog können wir mit Unterstützung durch die Imago-Therapie- und Beratung üben.
Berührung
Wir sind seit unserer Geburt auf Berührungen ausgerichtet. Babys beruhigen sich oftmals mithilfe des eigenen Körpers. Später verlernen wir oftmals diese Möglichkeit.
Das muss aber nicht sein.
Das muss aber nicht sein.
- Wenn wir uns kraftlos fühlen, können wir uns selbst eine kleine Wohltat schenken, indem wir z.B. die Handflächen aneinander reiben, bis sie warm sind und die Hände dann sanft auf unsere Augen legen.
- Wir können uns auch selbst fest umarmen.
- Wir können auch eine Hand auf unser Herz und die andere Hand auf unseren Bauch legen und dabei ruhig werden.
Zusammenfassung:
Das Leben insgesamt, v.a. auch in Beziehungen, kann anstrengend sein. Daher ist es wichtig zu wissen, wie wir „auftanken“ können.
z.B.
Gespräche sind in vielen Bereichen des Zusammenlebens innerhalb der Familie wichtig z.B.
Die Imago-Therapie und –Beratung hat für diese Gespräche verschiedene hilfreiche Methoden entwickelt z.B.
Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Auftanken in Beziehungen gemacht? Rufen Sie mich an! Tel. 02682/702/606.
z.B.
- durch Dankbarkeit und Wertschätzung
- durch Atempausen und Zuhören
- durch Berührungen
Gespräche sind in vielen Bereichen des Zusammenlebens innerhalb der Familie wichtig z.B.
- Gespräche zwischen Liebespartnern
- Gespräche zwischen Eltern und (erwachsenen) Kindern
- Gespräche zwischen Geschwistern
Die Imago-Therapie und –Beratung hat für diese Gespräche verschiedene hilfreiche Methoden entwickelt z.B.
- vier Ebenen der Wertschätzung
- vier Schritte des Imago-Dialogs
- Bitte um Verhaltensveränderung
Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Auftanken in Beziehungen gemacht? Rufen Sie mich an! Tel. 02682/702/606.
Beratungsangebote der Burgenländischen Landwirtschaftskammer
Die Burgenländische Landwirtschaftskammer unterstützt als Teil der bundesweiten Initiative „Lebensqualität Bauernhof“ landwirtschaftliche Familienbetriebe in herausfordernden Situationen.
Bäuerliches Sorgentelefon
In einer verzwickten Situation kann es helfen, mit jemandem zu sprechen, der in der bäuerlichen Lebenswelt zu Hause ist und Verständnis für Probleme hat, die in dieser Berufsgruppe und bei der abgebildeten Arbeits- und Wohnkonstellation auftreten - der gleichzeitig aber auch über das nötige psychologische Fachwissen verfügt.
Kompetente Gesprächspartner hören sich Ihre Probleme an und versuchen gemeinsam mit Ihnen Lösungsmöglichkeiten zu finden. Hier können Sie über Ihre Situation reden, hier wird Ihnen zugehört – österreichweit, anonym und vertraulich (€ 1,30/ Stunde).
Telefonnummer: 0810/676810, Montag bis Freitag von 8:30 bis 12:30 Uhr (ausgenommen an gesetzlichen Feiertagen).
Psychosoziales Beratungsangebot der Bgld. Landwirtschaftskammer
Die Burgenländische Landwirtschaftskammer bietet Ihnen Unterstützung in Form einer Einzel- , Paar- oder Familienberatung an oder im Rahmen einer Mediation. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen eine Unterstützung helfen könnte, so scheuen Sie Sich nicht, diese auch in Anspruch zu nehmen!
Bei der Beratung werden Sie dabei unterstützt, die für Sie beste Lösung zu finden. Dies kann z.B. sinnvoll sein, wenn sich nicht alle Familienangehörigen an diesem gemeinsamen Prozess beteiligen wollen. Oder Einzelpersonen wollen für sich selber erst festlegen, was ihnen wichtig ist und was in einer Lösung geregelt werden muss, damit sie damit gut leben können.
Bei einer Mediation versuchen alle Beteiligten mithilfe der fachlichen Begleitung durch einen allparteilichen (neutralen) Mediator eine Lösung zu finden, die für alle passt. Dabei unterstützt der Mediator alle Beteiligten so, dass jeder/jede ausdrücken kann, was ihm/ihr wichtig ist. Falls dies jemandem sprachlich schwerer fällt, kann der Mediator die Darstellung durch Formulierungsvorschläge unterstützen ohne den Sachverhalt oder die Aussage zu verändern. Der Mediator bleibt auch hier neutral.
Die Voraussetzung für die Mediation ist, dass alle Beteiligten an diesem Prozess interessiert sind. Es besteht die Chance, dass dabei Lösungen gefunden werden, an die im Vorfeld niemand gedacht hat. Die getroffenen Vereinbarungen halten, weil sie gemeinsam erarbeitet wurden.
Eine genaue Beschreibung dieses Angebots finden Sie unter: www.bgld.lko.at (Lebensqualität Bauernhof Burgenland) Lebensqualität Bauernhof Burgenland | Landwirtschaftskammer Burgenland
Kontakt:
DI Willi Peszt, Psychotherapeut, Imago-Therapeut i.A.u.S.,
Diplom-Sozialpädagoge und zertifizierter Mediator
Burgenländische Landwirtschaftskammer
Esterhazystr. 15; 7000 Eisenstadt,
Tel. 02682/702/606, E: willi.peszt@lk-bgld.at
Bäuerliches Sorgentelefon
In einer verzwickten Situation kann es helfen, mit jemandem zu sprechen, der in der bäuerlichen Lebenswelt zu Hause ist und Verständnis für Probleme hat, die in dieser Berufsgruppe und bei der abgebildeten Arbeits- und Wohnkonstellation auftreten - der gleichzeitig aber auch über das nötige psychologische Fachwissen verfügt.
Kompetente Gesprächspartner hören sich Ihre Probleme an und versuchen gemeinsam mit Ihnen Lösungsmöglichkeiten zu finden. Hier können Sie über Ihre Situation reden, hier wird Ihnen zugehört – österreichweit, anonym und vertraulich (€ 1,30/ Stunde).
Telefonnummer: 0810/676810, Montag bis Freitag von 8:30 bis 12:30 Uhr (ausgenommen an gesetzlichen Feiertagen).
Psychosoziales Beratungsangebot der Bgld. Landwirtschaftskammer
Die Burgenländische Landwirtschaftskammer bietet Ihnen Unterstützung in Form einer Einzel- , Paar- oder Familienberatung an oder im Rahmen einer Mediation. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen eine Unterstützung helfen könnte, so scheuen Sie Sich nicht, diese auch in Anspruch zu nehmen!
Bei der Beratung werden Sie dabei unterstützt, die für Sie beste Lösung zu finden. Dies kann z.B. sinnvoll sein, wenn sich nicht alle Familienangehörigen an diesem gemeinsamen Prozess beteiligen wollen. Oder Einzelpersonen wollen für sich selber erst festlegen, was ihnen wichtig ist und was in einer Lösung geregelt werden muss, damit sie damit gut leben können.
Bei einer Mediation versuchen alle Beteiligten mithilfe der fachlichen Begleitung durch einen allparteilichen (neutralen) Mediator eine Lösung zu finden, die für alle passt. Dabei unterstützt der Mediator alle Beteiligten so, dass jeder/jede ausdrücken kann, was ihm/ihr wichtig ist. Falls dies jemandem sprachlich schwerer fällt, kann der Mediator die Darstellung durch Formulierungsvorschläge unterstützen ohne den Sachverhalt oder die Aussage zu verändern. Der Mediator bleibt auch hier neutral.
Die Voraussetzung für die Mediation ist, dass alle Beteiligten an diesem Prozess interessiert sind. Es besteht die Chance, dass dabei Lösungen gefunden werden, an die im Vorfeld niemand gedacht hat. Die getroffenen Vereinbarungen halten, weil sie gemeinsam erarbeitet wurden.
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Diplom-Sozialpädagoge und zertifizierter Mediator
Burgenländische Landwirtschaftskammer
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Kontakt
-
DI, Dipl. Sozialpädagoge, zert. Mediator Willi Peszt, Psychotherapeut
Esterházystraße 15
7000 Eisenstadt
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T 02682/702-606
F 02682/702-690