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Unsichtbare Hotspots: Boden verlieren - Gewässer belasten

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28.04.2026 | von DI Elisabeth Murauer

Hotspots auf landwirtschaftlichen Flächen - etwa Erosionsrinnen, verdichtete Fahr-spuren oder auch Gullys am Feld - spielen eine zentrale Rolle beim Eintrag von Sedimenten und Nährstoffen in Gewässer. Besonders bei Starkregenereignissen kommt es zu wesentlichen Bodenverlusten.

Gully am Feldrand.jpg © BWSB/Wallner
Gullys am Feldrand sind direkte Eintragspfade ins nächste Gewässer. © BWSB/Wallner
Diese Prozesse bleiben im Alltag oft unbemerkt, da sie punktuell auftreten und erst nach intensiven Niederschlägen sichtbar werden. Dennoch tragen sie erheblich zur Degradierung landwirtschaftlicher Flächen bei. Auch kleine Strukturen können dabei große Wirkungen entfalten.

Erosionshotspots sind kleinräumige Bereiche auf landwirtschaftlichen Flächen, in denen verhältnismäßig viel Boden durch Wasser abgetragen wird. Anders als die gleichmäßige Flächenerosion entstehen hier punktuelle Situationen, die höhere Bodenverluste verursachen. Solche Bereiche entwickeln sich häufig entlang von Senken am Hang, wo Wasser bevorzugt abfließt. Mit jeder weiteren Abflussphase können sich diese Strukturen vertiefen und ausweiten. Dadurch steigt die Dynamik der Erosion im Zeitverlauf deutlich an.

Erosionen schaffen vielfältige Probleme

Mit dem Sediment gelangt auch gebundener Phosphor in die Gewässer. Phosphor ist ein limitierender Nährstoff und fördert in erhöhten Konzentrationen das Algenwachstum. Die Folge sind Eutrophierung, Sauerstoffmangel und eine Beeinträchtigung aquatischer Lebensgemeinschaften. Zusätzlich können auch andere Stoffe wie Düngemittel oder Pflanzenschutzmittel mitverlagert werden. Auch diese belasten die Oberflächengewässer oft weitreichend.  Neben ökologischen Schäden entstehen ökonomische Verluste. Fruchtbarer Oberboden geht verloren, die Bodenstruktur verschlechtert sich und die langfristige Ertragsfähigkeit sinkt. Zudem können Sedimente Gewässerprofile verändern, Rückhalteräume verlanden lassen, deren Räumung wiederum Kosten verursacht. Nicht zu vergessen sind mögliche  Nachbarschaftskonflikte.

Für landwirtschaftliche Betriebe bedeutet dies langfristig steigende Aufwendungen und sinkende Produktivität. Gleichzeitig entstehen Kosten für die Allgemeinheit, etwa durch notwendige Instandhaltungsmaßnahmen an Gewässern und Infrastruktur. Die Problematik verschärft sich durch Klimaveränderungen: häufigere Starkniederschläge erhöhen das Risiko für Erosionsereignisse. Gleichzeitig begünstigen eine intensive Bodenbearbeitung, fehlende Bodenbedeckung und Fehler im Management die Ausbildung von Abflussbahnen.  Auch längere Trockenperioden können die Situation verschärfen, da ausgetrocknete Böden Wasser schlechter aufnehmen. Wenn dann starke Niederschläge einsetzen, fließt ein großer Teil oberflächlich ab. Dies verstärkt die Bildung von Erosionshotspots zusätzlich.

Gegenmaßnahmen

Wirksame Gegenstrategien können einfache Maßnahmen sein: konservierende/reduzierte Bodenbearbeitung, Bodenbedeckung durch Haupt- und Zwischenfrüchte oder quer zum Hang angelegte Fahrspuren und Bearbeitung, Schlagteilungen bei langen Hängen. Begrünte (Quer-)Streifen, Absetzmulden oder kleine Rückhaltebecken vor allem vor Kanalabflüssen und Gullys im Feld oder am Feldrand können Sedimente und Erde zurückhalten. Auch eine Verlegung bestehender Gullys muss überlegt werden, darf aber normalerweise nicht eigenmächtig vorgenommen werden (Gemeinden, Straßenmeistereien sind meist dafür zuständig). Dadurch könnte aber der Stoffeintrag deutlich reduziert werden.
begrünter Streifen am Hangfuß.jpg © BWSB
Ein begrünter Streifen am Hangfuß vor dem Straßengraben entschärft die Erosionssituation wesentlich! © BWSB

Fazit

Durch angepasste Bewirtschaftung - etwa längerfristige Bodenbedeckung, reduzierte Bodenbearbeitung, Bearbeitung quer zum Hang oder begrünte Abflusswege - lassen sich Erosionshotspots entschärfen und ihre negativen Auswirkungen deutlich verringern.  So werden Bodenverluste begrenzt, Nährstoffeinträge vermindert und Gewässer nachhaltig geschützt.

Ein bewusster Umgang mit Boden und Wasser ist damit eine zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Landwirtschaft. Langfristig profitieren davon sowohl Betriebe als auch Umwelt und Gesellschaft.

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Gullys am Feldrand sind direkte Eintragspfade ins nächste Gewässer. © BWSB/Wallner

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Ein begrünter Streifen am Hangfuß vor dem Straßengraben entschärft die Erosionssituation wesentlich! © BWSB