Teurer Treibstoff und Dünger gefährden Ernährungssicherheit
Die große gemeinsame Sorge über die Auswirkungen des USA-Iran-Kriegs auf die Lebensmittelversorgung stand kürzlich im Mittelpunkt eines Gespräches von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig und LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger mit dem Direktor des Verbindungsbüros der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mit der EU, Raschad Al-Khafaji.
Gerade im Treibstoff- und Düngerbereich sind ja bereits massive Auswirkungen eingetreten, die aufgrund globaler Abhängigkeiten weit über den Krisenraum hinaus wirken. Selbst wenn sich der Konflikt jetzt auflösen sollte, werden diese laut Einschätzungen der FAO noch lange Zeit spürbar sein und die Ernährungsarmut
in Regionen verschärfen, in denen teure Dünge- oder Lebensmittel schlichtweg nicht mehr leistbar sind.
Moosbrugger betonte außerdem, wie wichtig es angesichts dieser und weiterer Krisen sei, dass auch die Europäische Union ihre Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln, Rohstoffen und erneuerbarer Energie ausbaute. Diese dürfe nicht - gerade im internationalen Handel - ständig anderen Sektoren und Interessen geopfert werden. Er ersuchte Al-Khafaji, sich in seiner Tätigkeit für eine widerstandsfähige Produzierende Landwirtschaft im Kampf gegen fossile Abhängigkeiten mit ihren katastrophalen Folgen für die weltweite Ernährung einzusetzen.
In eine ähnliche Kerbe schlug Totschnig, der gegenüber dem FAO-Verbindungsbüro-Direktor die unverzichtbare Rolle einer eigenständigen, starken und entsprechend ausgestatteten Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) zum Ausdruck brachte und ihn ersuchte, im Sinne aller für eine Fortführung und ausreichende Dotierung einzutreten.
Gerade im Treibstoff- und Düngerbereich sind ja bereits massive Auswirkungen eingetreten, die aufgrund globaler Abhängigkeiten weit über den Krisenraum hinaus wirken. Selbst wenn sich der Konflikt jetzt auflösen sollte, werden diese laut Einschätzungen der FAO noch lange Zeit spürbar sein und die Ernährungsarmut
in Regionen verschärfen, in denen teure Dünge- oder Lebensmittel schlichtweg nicht mehr leistbar sind.
Moosbrugger betonte außerdem, wie wichtig es angesichts dieser und weiterer Krisen sei, dass auch die Europäische Union ihre Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln, Rohstoffen und erneuerbarer Energie ausbaute. Diese dürfe nicht - gerade im internationalen Handel - ständig anderen Sektoren und Interessen geopfert werden. Er ersuchte Al-Khafaji, sich in seiner Tätigkeit für eine widerstandsfähige Produzierende Landwirtschaft im Kampf gegen fossile Abhängigkeiten mit ihren katastrophalen Folgen für die weltweite Ernährung einzusetzen.
In eine ähnliche Kerbe schlug Totschnig, der gegenüber dem FAO-Verbindungsbüro-Direktor die unverzichtbare Rolle einer eigenständigen, starken und entsprechend ausgestatteten Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) zum Ausdruck brachte und ihn ersuchte, im Sinne aller für eine Fortführung und ausreichende Dotierung einzutreten.
Gemeinsam unterstrichen wurde von Al-Khafaji, Totschnig und Moosbrugger bei dem Treffen in Vorarlberg am Rande des Bundesbäuerinnentages auch die zentrale Rolle selbstbestimmter Frauen im ländlichen Raum, von Umwelt- und Klimaschutz sowie Lebensvielfalt.