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Feuerbrand: Früh erkennen und richtig reagieren

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29.04.2026 | von Anna Kleinschuster MSc, BSc

Der Feuerbrand ist eine der gefährlichsten bakteriellen Erkrankungen bei Kernobst (Apfel, Birne, Quitte), befällt aber auch weit verbreitete Ziersträucher (Weißdorn, Cotoneaster,..). Besonders während der Blüte im Frühjahr besteht ein hohes Infektionsrisiko, vor allem wenn diese Faktoren zusammenkommen: offene Blüten, warm-feuchte Witterung und eine hohe Aktivität von Bestäuberinsekten.

befallene Frucht mit Bakterienschleim.jpg © LK Steiermark
befallene Frucht mit Bakterienschleim © LK Steiermark

Wie Feuerbrand übertragen wird

Verursacht wird Feuerbrand durch das Bakterium Erwinia amylovora, das in befallenen Trieben und Krebsstellen am Baum überdauert. Im Frühjahr beginnt sich der Erreger bei steigenden Temperaturen stark zu vermehren. Dabei tritt häufig ein Bakterienschleim aus infizierten Pflanzenteilen aus. Dieser Schleim spielt eine zentrale Rolle bei der weiteren Verbreitung:
Verschiedenste Insekten wie Bienen, Hummeln, Fliegen oder Ameisen,.. werden vom süßlichen Schleim angezogen
  • Die Bakterien haften am Körper der Insekten und werden mechanisch weiterverbreitet
  • Gelangen diese auf Blüten anfälliger Obstpflanzen, können Blütenbesucher sie rasch auf viele weitere Blüten übertragen
  • Dann genügen bereits kurze Regenereignisse oder starke Taunässe, damit die Bakterien weiter ins Pflanzengewebe eindringen
  • Auch Verletzungen, etwa durch Hagel, stellen besonders im Sommer wichtige Eintrittspforten dar
Blütensymptome.jpg © LK Steiermark

Die Zeit der Blüte ist entscheidend

Feuerbrand kann in der Regel nicht direkt durch unverletztes, gesundes Pflanzengewebe eindringen, sondern benötigt natürliche Öffnungen oder Verletzungen. Die Blütezeit ist deshalb besonders kritisch, da das Bakterium über die Nektarien und die Blütennarbe der offenen Blüte leicht in die Pflanze gelangt. Von dort aus breitet es sich über die Leitungsbahnen im Pflanzengewebe aus. Besonders problematisch ist die Blütezeit deshalb, da die Bäume sehr viele potenzielle Infektionsstellen haben.

Unterschiedliche Anfälligkeit der Wirtspflanzen

Nicht alle der über 200 Wirtspflanzen reagieren gleich empfindlich auf Feuerbrand. Besonders anfällig sind:
  • Birnen (fast alle Sorten)
  • Quitten
  • Apfelsorten wie "Cox Orange", "Elstar", "Gala" oder "Idared", Jonathan, Klarapfel
  • verschiedene Ziergehölze wie Feuerdorn, Weißdorn oder Zierquitte
"Besonders anfällig" bedeutet, dass nach einem Befall häufig große Teile der Krone absterben und die Pflanzen trotz Rückschnittmaßnahmen oft nicht dauerhaft gerettet werden können. Andere Sorten sind weniger empfindlich, können aber dennoch infiziert werden. Im Hausgarten steigt das Risiko zusätzlich, weil meist anfällige Gehölze eng beieinanderstehen.
Steinobst (Kirsche, Pfirsich, Zwetschke, Marille usw.) zählt nicht zum Wirtspflanzenkreis.
Befall Apfeltrieb.jpg © LK Steiermark
Befall Apfeltrieb © LK Steiermark

Befall erkennen - und richtig reagieren

Typische Symptome sind:
  • welkende, braun bis schwarz verfärbte Blüten und Triebe
  • nach unten gekrümmte Triebspitzen
  • ein "verbranntes" Erscheinungsbild, wobei eingetrocknete Blätter und Blüten den gesamten Sommer am Baum haften bleiben
Desinfektion Werkzeug.jpg © LK Steiermark
Desinfektion Werkzeug © LK Steiermark
    Wichtig ist: Ein Feuerbrandbefall bedeutet nicht automatisch die Entfernung des gesamten Baumes. Bei leichtem oder früh erkanntem Befall ist eine Sanierung möglich, wenn streng hygienisch gearbeitet wird:
    • Befallene Triebe mindestens 30 - 40 cm ins gesunde Holz zurückschneiden
    • Schnitt nur bei trockenem Wetter und stabiler Schönwetterperiode durchführen (mindestens 2 - 3 Tage kein Niederschlag oder starker Tau)
    • Werkzeuge nach jedem Baum, besser nach jedem Schnitt, gründlich desinfizieren
    • Schnittgut sofort entfernen und fachgerecht entsorgen (z.B. verbrennen oder trocken lagern)
    Bei starkem oder wiederholtem Befall kann jedoch die Entfernung der gesamten Pflanze notwendig sein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

    Fazit

    Während der Blüte treffen beim Feuerbrand offene Blüten, süßlicher Bakterienschleim und eine hohe Insektenaktivität zusammen - eine Kombination, die das Infektionsrisiko stark erhöht. Gartenbesitzer sollten ab etwa zwei Wochen nach der Blüte ihre anfälligen Gehölze regelmäßig kontrollieren. Früh erkannt und fachgerecht behandelt, lässt sich Feuerbrand oft eindämmen, ohne dass ganze Bäume verloren gehen.
     
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    Blütensymptome © LK Steiermark

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    Befall Apfeltrieb © LK Steiermark

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