Baumlaub – Ersatzfutter, wenn das Grünland vertrocknet
Als ich heuer im Mai ein Seminar zur Laubfütterung mit Michael Machatschek in St. Margarethen abhielt, wollte ich dieses Thema Schritt für Schritt in die Beratung einfließen lassen. Nun heißt es rasch in die Gänge und Umsetzung kommen.
Der Hecken- und Baumschnitt ist derzeit eine teure abfallproduzierende Pflegearbeit und bei der Hitze dieses Sommers auch ökologisch zu hinterfragen. Mit ein wenig Kreativität eröffnet sich das Potenzial für die Nutzung als Gehölzeweide oder Schneitellaub.
Werden Gehölze zurückgeschnitten oder wegen des Futterbedarfs stark verbissen, verringert sich der Wasserverbrauch pro Gehölz, da sich die Blattoberfläche insgesamt verringert und damit weniger verdunstet wird. Trotzdem bleibt durch die Saugkräfte der Gehölze ein höherer Grundwasserspiegel erhalten. Außerdem regt der Rückschnitt eine Regeneration und Verjüngung der Gehölze an und verlängert deren Lebensdauer.
Der Hecken- und Baumschnitt ist derzeit eine teure abfallproduzierende Pflegearbeit und bei der Hitze dieses Sommers auch ökologisch zu hinterfragen. Mit ein wenig Kreativität eröffnet sich das Potenzial für die Nutzung als Gehölzeweide oder Schneitellaub.
Werden Gehölze zurückgeschnitten oder wegen des Futterbedarfs stark verbissen, verringert sich der Wasserverbrauch pro Gehölz, da sich die Blattoberfläche insgesamt verringert und damit weniger verdunstet wird. Trotzdem bleibt durch die Saugkräfte der Gehölze ein höherer Grundwasserspiegel erhalten. Außerdem regt der Rückschnitt eine Regeneration und Verjüngung der Gehölze an und verlängert deren Lebensdauer.
Darüber hinaus bieten sich Windschutzgürtel oder Waldränder an.
Nahrhaftes Laub liefern mineralstoffreiche Triebe und essentiell-gesunde Blätter. Als Beispiele sind zu nennen: Hainbuche, Rot-Buche, Feld- und Berg-Ahorn, Sommer-Linde, Schwarz-Erle, Aspe, Weiß-Birke, Ulme, Hasel, Eiche, Esche, Holunder, Fichtentriebe u.v.m..
Nahrhaftes Laub liefern mineralstoffreiche Triebe und essentiell-gesunde Blätter. Als Beispiele sind zu nennen: Hainbuche, Rot-Buche, Feld- und Berg-Ahorn, Sommer-Linde, Schwarz-Erle, Aspe, Weiß-Birke, Ulme, Hasel, Eiche, Esche, Holunder, Fichtentriebe u.v.m..
Da ich hier nur einen sehr kleinen Einblick in das Thema gebe, empfehle ich folgende wertvolle Literatur:
Zeitschriften:
Der Alm- und Bergbauer 6-7/2020; Der Schneitelbaum Seite 24
https://www.almwirtschaft.com/services/der-alm-und-bergbauer/zeitungsarchiv/2020-archiv/
Der Schlern 2022, 96. Jahrgang, Heft 9
Michael Machatschek. Schneitelfutter-, Laubheu- und Falllaubwirtschaft – Eine verlorengehende Baumbewirtschaftungsform im Alpenraum (S. 4)
LINKS:
Trockenheit in der Landwirtschaft: So trotzt ein Bauer der Dürre | Beobachter
https://www.youtube.com/watch?v=tRcUN5cJUVA
Seminar-Rückblick mit Ausblick Futterhecken | Landwirtschaftskammer Burgenland
Der Blick über den Tellerrand erweitert den Horizont. Der Blick in die Vergangenheit inspiriert für die Zukunft. Danke Michael Machatschek für deine bereichernden Ausführungen und Veröffentlichungen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Wollen Sie mehr über die Nutzung von Laub in der Fütterung, die sogenannte „Luftwiesenwirtschaft“ erfahren und sich mit Praktikern dazu auszutauschen? Melden Sie sich gerne bei mir. Ich plane ein weiteres Seminar mit Michael Machatschek, zudem ich Sie herzlich einlade.
Der Alm- und Bergbauer 6-7/2020; Der Schneitelbaum Seite 24
https://www.almwirtschaft.com/services/der-alm-und-bergbauer/zeitungsarchiv/2020-archiv/
Der Schlern 2022, 96. Jahrgang, Heft 9
Michael Machatschek. Schneitelfutter-, Laubheu- und Falllaubwirtschaft – Eine verlorengehende Baumbewirtschaftungsform im Alpenraum (S. 4)
LINKS:
Trockenheit in der Landwirtschaft: So trotzt ein Bauer der Dürre | Beobachter
https://www.youtube.com/watch?v=tRcUN5cJUVA
Seminar-Rückblick mit Ausblick Futterhecken | Landwirtschaftskammer Burgenland
Der Blick über den Tellerrand erweitert den Horizont. Der Blick in die Vergangenheit inspiriert für die Zukunft. Danke Michael Machatschek für deine bereichernden Ausführungen und Veröffentlichungen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Wollen Sie mehr über die Nutzung von Laub in der Fütterung, die sogenannte „Luftwiesenwirtschaft“ erfahren und sich mit Praktikern dazu auszutauschen? Melden Sie sich gerne bei mir. Ich plane ein weiteres Seminar mit Michael Machatschek, zudem ich Sie herzlich einlade.
Kontakt
-
DI Claudia Winkovitsch
Esterházystraße 15
7000 Eisenstadt
claudia.winkovitsch@lk-bgld.at
T 02682/702-604
F 02682/702-690